Kekse

Warum sind die Kekse (Cookies) in das Visier der EU-Datenschützer geraten und warum ist das Thema so wichtig?

Cookies sind kleine Dateien, die auf dem Rechner abgelegt werden, und dort für den Besucher wichtige Daten zwischenzuspeichern. Dies können z.B. die aktuellen Spielerdaten bei einem Online-Spile sein, die es ermöglichen auch nach einem Abbruch der Verbindung weiterzuspielen.

An sich sind diese Cookies nicht gefährlich, denn sie enthalten keinen ausführbaren Code, außerdem können Cookies nur von der Webseite gelesen werden, von der sie gesetzt wurden.

Wenn nun aber Werbenetzwerke Cookies setzen, um im großen Stil Daten zu sammeln, dann ist es nicht mehr weit bis zum gläsernen Besucher.

Das hier ein Riegel vorgeschoben werden muss ist klar. Leider unterscheidet ist die aktuelle EU-Richtline nicht so klar. Auch ist aktuell noch keine Umsetzung in deutsches Recht erfolgt, d.h. es kann sein dass Seiten demnächst abgemahnt werden können, weil sie ungefragt Cookies setzen.

Aus diesem Grund haben viele Webseitenbetreiber heute schon Vorkehrungen getroffen, und fragen bei jedem Besuch, sofern kein gültiges Cookie mit bereits erteilter Erlaubnis vorliegt, beim Besucher an, ob Cookies gesetzt werden dürfen.

Unsere Test beziehen sich auf das Projekt die Matheburg

Wichtig, bei der Auswertung der Browsertests wird kein umfassendes Bild angestrebt, um zu entscheiden welcher Browser besser oder schlechter ist. Hier geht es einzig allein darum dem Besucher der Seite die Teilnahme am Adventskalender und dem Mathematik-Abenteuer unabhängig von verwendeten Gerät und Browser zu ermöglichen.

Ein Update auf eine aktuelle Version oder die Verwendung eines alternativen Browsers sind deshalb durchaus eine Option, die wir empfehlen können.

Dort, wo es mit vetretbarem Aufwand möglich ist, wollen wir den Besucher nicht behelligen und lieber eine „Weiche“ programmieren.

IE Browserweichen mit PHP

Im konkreten Beispiel ist es wichtig zu prüfen, ob der Browser ein Internet-Explorer ist, und ob er SVG unterstützt. SVGs werden ab dem IE9 unterstützt.

Die erste Abfrage mit preg_match sucht nach der Zeichenkette MSIE, diese ist nur in den älteren Versionen (< 10?) in $_SERVER['HTTP_USER_AGENT'] enthalten. Die zweite Abfrage mit preg_match ist für die neuen Versionen. Es wird die Zeichenkette "Trident" abgefragt und die Versionsnummer steht hinter "rv:".
$ie = false;
preg_match(‚/MSIE (.*?);/‘, $_SERVER[‚HTTP_USER_AGENT‘], $matches);
if(count($matches)<2){ preg_match('/Trident\/\d{1,2}.\d{1,2}; rv:([0-9]*)/', $_SERVER['HTTP_USER_AGENT'], $matches); } if (count($matches)>1){
// Ja, es wird ein Internet-Explorer verwendet
$ie = true;
$version = $matches[1];
}
}

Browserunterstützung testen für die Matheburg

Screenshot Adventskalender
Screenshot Adventskalender
Das Spiel und der zugehörige Adventskalender 2014 verwenden aktuelle Browsertechniken, darunter SVG, CSS3 und html5.

Media-Queries
Für unterschiedliche Geräte können über Media-Queries verschiedene CSS-Eigenschaften vergeben werden. Bei der Verwendung von SVG mit eine Breite von 100%, ist dies nicht extra erforderlich, da sich das SVG passend in die Seite zoomt.

Für alle zusätzlichen Informationen, außerhalb des SVG’s kann es natürlich sinnvoll sein, eine Unterscheidung vorzunehmen.
Die Browserunterstützung für Media-Queries ist sehr hoch.
Details dazu werden demnächst an dieser Stelle dokumentiert.

SVG

Der Internet Explorer unsterstützt SVG‘ s erst ab der Version 9. Die SVG eigenen Programmierung in SMIL ohne JavaScript wird selbst in der aktuellsten Version des Internet Explorers nicht unterstützt. Laut Microsoft ist die Implementierung auch in absehbarer Zeit nicht geplant.

SVG erlaubt zeit- und eventgesteuerte Animationen, die ohne viel Aufwand programmiert werden können.

Da bei einem Online-Spiel ohnehin JavaScript benötigt wird, stellt dies kein unlösbares Problem dar. Die Umsetzung der Animationen im Spiel werden zumindest als Fallback in JavaScript umgesetzt.

Schade!

html5 und css3
Leider gibt es noch weitere Probleme mit dem Internet-Explorer, so wird z.B. die Vorgabe ein Inline-SVG mit 100% Breite darzustellen vom Internet-Explorer ignoriert.

Neugierig? Hier kann man schon mal einen Blick auf den Adventskalender werfen!

Das Problem?Die Herausforderung!

In der Vergangenheit wurden viele Abweichungen im Internet-Explorer mit Bowser Hacks behohen.
Ab dem Internet Explorer 10, werden bedingte Kommentare nicht mehr unterstützt. Schade eigentlich.
Ja der Internet Explorer 10 ist schon ziemlich nah an den anderen Browsern dran, was die Umsetzung des W3C-Standards betrifft, aber knapp vorbei ist eben auch vorbei!

Ab dem Internet-Explore 10 kann ein Hack mit mediaqueries eingesetzt werden:

@media -ms-high-contrast()

Quelle:www.css-hack.de/Internet+Explorer/IE+10

Dieser Hack führt allerdings dazu, dass diese Seite nicht mehr W3C-conform ist!

Der Adventskalender und das Spiel werden serverseitig mit PHP umgesetzt. Somit besteht die Möglichkeit den Browser aus dem Server-Request ($_SERVER) auszulesen.

Aber auch hier hat Microsoft uns neue Steine in den Weg gelegt, denn die Zeichenkette „MSIE“ in $_SERVER[‚HTTP_USER_AGENT‘] vom IE11 nicht mehr übergeben wird.

Für jede Herausforderung gibt es mindestens eine Lösung, auch in diesem Fall.
„Aber Zeit, sehr viel Zeit geht oft dabei verloren!“

Nach dem Internet-Explorer, noch ein Wort zu den anderen Browser im Test:

Ergebnis – Browsertest

  • Internet Explorer (getestet mit IE11 auf Win7 64 bit):
    SVG und CSS3 werden dargestellt.
    Das zu kleine Inline-SVG (Breite: 100%) wird mit einer zusätzlichen ie.css auf eine feste Breite(1000px festgelegt.)

    ToDo: ggf. Anpassung mit MediaQueries für mobile Geräte? Prüfen, ob notwendig!

  • Firefox (getestet mit Firefox 33.0): der Mozilla Firefox hat es gut, ich verwende den Firefox als Entwicklungsumgebung.
  • Opera (getestet mit Opera 25.0 auf Win7 64 bit):Die SVG-Grafik wird richtig dargestellt. Bei CCS3 fehlt die senkrechte Linie bei dem linierten Papier
    .liniert {
    background-color: #fff;
    background-image:
    linear-gradient(90deg, transparent 79px, #abced4 79px, #abced4 81px, transparent 81px),
    linear-gradient(#eee .1em, transparent .1em);
    background-size: 100% 1.2em;
    }

    Wenn statt 100% ein em-Wert, z.B. 40em verwendet wird, wird die senkrechte Linie im Opera angezeigt, allerdings zu dick. Optisch sieht es ohne Linie im Opera besser aus, deshalb ist der Punkt vorerst zurückgestellt.
  • Chrome (getestet mit Chrome 38.0 – auf Win7 64 bit):CSS3-Problem, wie Opera. SVG OK.
  • Safari (getestet mit Safari 5.1.7 – auf Win7 64 bit):SVG OK.
    Der linierte und andere CSS3-Hintergründe werden nicht angezeigt. Diese Version benötigt noch das Browser-Prefix -webkit-.
    Ab Version 7 wird kein Browser-Prefix benötigt. Die aktuelle Version ist 8.

    Für Windows steht aktuell nur die Version 5.1.7 zum Download, da die Entwicklung eingestellt ist.

Bilder zum falschen Artikel hochgeladen, was nun?

Es ist Herbst im Wald gibt es schöne Pilze, aber leider sind auch ein paar giftige Pilze dabei. Beim Hochladen der Pilze habe ich nicht aufgepasst und nun stehen die Fliegenpilze unter „Speisepilze“.
Im Artikel selbst sind die Bilder als Galerie und Beitragsbild richtig eingetragen, aber bei der Anzeige der Anhangseite sind sie falsch zugeordnet.

Was kann ich jetzt tun?

Auf schnurpsel.de habe ich dazu eine schöne und funktionierende Lösung gefunden. Danke!

Lebendige und gesunde Sprache

Die Welt wird immer schneller, trotz Computer, Handy und Internet, verbingen viele Menschen einen großen Teil ihrer Lebenszeit im Auto, Flugzeug oder wie auch immer auf dem Weg Irgendwohin.

Da bleibt kaum Zeit für die Dinge, die wichtig sind.

Schnell noch einen Eintrag im Internet-Tagebuch …

Weniger ist hier unter Umständen mehr, je mehr Tipp- und Rechtschreibfehler sich auf der Seite tummeln, desto schwieriger lässt sich eine Seite lesen. Die wenigen Sekunden, die der Autor beim Schreiben der Seite eingespart hat, kosten den Leser durchaus Zeit.

Je mehr Leser eine Seite hat, desto ungünstiger wird das Verhältnis eingesparter Zeit zu vergeudeter Zeit!

Am schlimmsten sind Seiten, die komplett auf korrekte Groß- und Kleinschreibung verzichten.

Ebenfalls schwierig zu lesen sind Schachtelsätze. Hier muss ich leider zugeben, dass ich auch öfter extrem verschachtelte Sätze baue.

Übrigens, der genervte Besucher, der nach mehrfachem Lesen den Text nicht verstehen kann, ist weg für immer!

Abkürzungen sind OK. Sie sollten aber nach Möglichkeit auf der gleichen Seite erklärt werden.

Es hilft, wenn man abschließend den geschriebenen Artikel laut vorliest. Bei mehr als 2 Knoten in der Zunge, sollte man unbedingt umformulieren.